Herr Professor Dr. Löhnig studierte Rechtswissenschaften an der Universität Regensburg. Nach der Ersten Juristischen Staatsprüfung (1996) war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Regensburg am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Privatrechtsgeschichte (Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Schwab) tätig. Er legte 1998 das Assessorexamen ab und wurde 2001 mit einer Arbeit zu Rechtsgeschichte und Dogmatik des „Irrtums über Eigenschaften des Vertragspartners“ promoviert. Anschließend war er wissenschaftlicher Assistent an der Universität Regensburg am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Europäische Rechtsgeschichte und Kirchenrecht (Prof. Dr. Hans-Jürgen Becker). Im Februar 2006 wurde ihm die Lehrbefugnis für die Fächer Bürgerliches Recht, Deutsche Rechtsgeschichte und Zivilprozeßrecht erteilt. 2006 gewann Martin Löhnig den „Preis für gute Lehre an Bayerns Universitäten“ für die Veranstaltungen, die er im universitären Repetitorium der Universität Regensburg gehalten hatte. Zum Wintersemester 2008/2009 hat Martin Löhnig einen Ruf auf die W3-Professur für Bürgerliches Recht, Deutsche und Europäische Rechtsgeschichte an der Universität Regensburg angenommen. Er ist ständiger Autor der JA-Rechtsprechung (Familien- und Erbrecht), Mitherausgeber der Zeitschrift für das gesamte Familienrecht (FamRZ), Redaktor der Familien- und Erbrechtsbände des Soergel’schen Kommentars zum BGB, Gründungsmitherausgeber der Zeitschrift Rechtskultur sowie Mitglied des Internationalen Redaktionskollegiums der Jogtörténeti Szemle.